Die Pensionskasse SBB (PK SBB) erzielte im vergangenen Geschäftsjahr 2021 eine Anlagerendite von 4,2%. Der Deckungsgrad erhöhte sich von 108,5% auf 112,4%. Ein Rekordwert: Noch nie konnte die PK SBB einen besseren Jahresend-Deckungsgrad ausweisen.

Die PK SBB schloss das zurückliegende Geschäftsjahr mit einer Anlagerendite von 4,2% ab. Sie übertraf damit ihren eigenen Benchmark um 0,2%. In Anbetracht des im Vergleich mit anderen Pensionskassen tiefen Aktienanteils von rund 16% ist die erzielte Performance ein durchaus erfreuliches Ergebnis. Grund für die tiefe Aktienquote ist der hohe Anteil an Rentenbeziehenden und die damit verbundene tiefere Risikofähigkeit der Kasse. Gleichzeitig erhöhte sich der Deckungsgrad im 2021 von 108,5% auf 112,4%. Das ist ein Rekordwert. Seit der Ausgliederung der SBB aus dem Bund und der damit verbundenen Ausfinanzierung der Pensionskasse auf einen Deckungsgrad von 100% per 1. Januar 1999 wies die PK SBB noch nie einen höheren Jahresend-Deckungsgrad aus. Bemerkenswert ist zudem, dass dabei die Bildung einer Rückstellung zur Abfederung der beschlossenen Senkung des Umwandlungssatzes per 1. Januar 2023 bereits berücksichtigt ist.


Aufgrund des guten Ergebnisses hat der Stiftungsrat beschlossen, die Guthaben der aktiven Versicherten mit 2,5% zu verzinsen. Dies ist deutlich höher als die vom Bundesrat vorgegebene Mindestverzinsung von 1%.

Die PK SBB versichert rund 56’000 Kundinnen und Kunden. 44% der Versicherten sind Rentenbeziehende.Weitere Informationen zum Geschäftsjahr 2021 wird die PK SBB im Rahmen ihres Geschäftsberichts veröffentlichen. Der Geschäftsbericht erscheint im April 2022.

Bitte beachten Sie, dass die Zahlen zur Anlagerendite und zum Deckungsgrad provisorisch und noch nicht durch die Revisionsstelle geprüft sind.

 

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