Mit rund 56 000 Versicherten und einem Kapital von rund 19 Milliarden Franken zählt die Pensionskasse SBB (PK SBB) zu den grössten Pensionskassen der Schweiz. Die sich in ihrem Besitz befindenden Liegenschaften Badstrasse 25, 27, 29 und Brenntweg 1 in Baden werden durch einen Neubau ersetzt. Das Projekt wurde im Rahmen eines Projektwettbewerbes ermittelt. Das Siegerprojekt «la famosa scalinata» stammt von Lando.

Die PK SBB hat vor einigen Jahren an der Badstrasse 25, 27, 29 sowie am Brenntweg 1 in Baden vier Liegenschaften erworben. Diese sind stark sanierungsbedürftig. In Absprache mit der Stadt Baden hat sich die PK SBB entschieden, die Liegenschaften mit einem qualitativ hochwertigen Neubau zu ersetzen. Dabei sollen die vier Parzellen zusammengefasst werden. Für die Gestaltung wurde ein Projektwettbewerb durchgeführt. Das Siegerprojekt «la famosa scalinata» stammt von Lando Rossmaier Architekten AG, Glarus.Rossmaier Architekten AG, Glarus.


Um eine hohe Qualität der Entwicklung zu erreichen, wurden acht qualifizierte Architekturbüros zur Teilnahme am anonymen Projektwettbewerb eingeladen:

  • Abraha Achermann GmbH, Zürich
  • Demuth Hagenmüller & Lamprecht Architekten GmbH, Zürich
  • HBF Huggenberger Fries, Zürich
  • Joos & Mathys Architekten, Zürich
  • Lando Rossmaier Architekten AG, Glarus
  • Lukas Imhof Architektur GmbH, Zürich
  • Meier Leder Architekten AG, Baden
  • RHA Roman Hutter Architektur, Luzern

Der Projektwettbewerb fand im Zeitraum von Januar 2021 bis Ende August 2021 statt. Eine aus Vertretern der PK SBB, der Stadt Baden und Fachpreisrichtern zusammengesetzte Jury sowie ein beratendes Expertengremium nahm die Beurteilung der Projekte vor. Die Jury hat die eingereichten Projektbeiträge einer sorgfältigen Beurteilung unterzogen. Zwei Projekte wurden in einer anonymen Bereinigungsstufe überarbeitet. Die Jurierung hat im August 2021 stattgefunden.


Siegerprojekt «la famosa Scalinata» von Lando Rossmaier Architekten AG, Glarus

Das Projekt «la famosa Scalinata» von Lando Rossmaier Architekten AG, Glarus wurde von der Jury einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen. Das Konzept lehnt sich an die historisch bedingte Gliederung der Badstrasse an. Mit der Aufteilung in drei Gebäudeteile wird nicht nur die Badstrasse als Hauptadresse, sondern auch der Brenntweg aufgewertet. Am Brenntweg entsteht der Eindruck eines eigenständigen Hauses und das Potential des Brenntweges als direkte Verbindung vom Bahnhofseingang Süd zum Bäderquartier wird gestärkt. Die grosszügige Einbuchtung am Brenntweg binden das Projekt städtebaulich optimal ein.

Im Erdgeschoss finden hochwertige Verkaufsflächen sowie ein Restaurant Platz. Mit der ovalen Treppenanlage wird eine attraktive vertikale Erschliessung realisiert. Diese erfolgt über den stimmungsvollen altstädtischen Hof. In den Obergeschossen sind attraktive
Stadtwohnungen geplant.

Das Preisgericht und die Veranstalterin sind überzeugt, dass sich die Durchführung des Projektwettbewerbs gelohnt hat. Es wurde ein hervorragendes Projekt mit einem ortsangepassten Ausdruck, Dichte und eigener Identität gefunden. Dieses verspricht eine hohe Akzeptanz und eine erfolgreiche Realisierung. Der Wettbewerb und die zusätzlich durchgeführte Bereinigungsrunde haben Antworten darauf geliefert, wie ein Ersatzneubau innerhalb der Badstrasse zeitgemäss weiterentwickelt und integriert werden kann. Die Jury ist sich bewusst, dass die Schaffung von Räumen für attraktive Nutzungen auf der engen Bauparzelle ausserordentlich anspruchsvoll war.

Als nächster Schritt wird nun die Projektierung in Angriff genommen. Ziel ist es, in der zweiten Jahreshälfte 2022 das Baugesuch einzureichen und mit der Realisierung im Sommer 2023 zu starten.

Hinweis an die Redaktion: Für allfällige Fragen erreichen Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Fragen werden umgehend beantwortet. Der Bericht der Jury kann unter derselben Adresse bezogen werden.

Die Ausstellung der Projektvorschläge hat im Oktober stattgefunden.

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